In dieser Episode von "Wein, Wahrheit oder Pflicht" trifft Host Georg Hoffelner die Winzerin Katharina Tinnacher vom Weingut Lackner-Tinnacher und auch sie muss sich den fiesen Fragen stellen - oder "Pflicht" wählen und eine gute Flasche Wein für die Hörer:innen des Podcasts sponsern. Katharina hat das Weingut ihrer Eltern 2013 das Weingut mit 27 Jahren übernommen und im Gespräch geht es natürlich um Wein. Aber auch um die Frage, welchen Sound hat ihr Wein und wo soll die unternehmerische Reise noch hingehen.
Katharina Tinnacher muss nicht lange überlegen, als im Podcast die Frage nach ihrem Kontostand kommt. Rund 5000 Euro seien es auf dem Privatkonto. Ihr eigentliches Kapital? 27 Hektar Weinberge in der Südsteiermark, alte Rebstöcke, Streuobstwiesen, Wälder – und ein Familienbetrieb mit mehr als 250 Jahren Geschichte.
In dieser Episode von „Wein, Wahrheit oder Pflicht“ spricht Tinnacher mit Georg Hoffelner über nachhaltigen Weinbau, kleine Erträge und große Verantwortung. Rund 45 Prozent der Weine werden exportiert – von Deutschland über Skandinavien und die USA bis nach Japan. Warum internationale Märkte für die gesamte steirische Weinwirtschaft wichtig sind, erklärt sie ebenso wie ihren Zugang zur Spitzengastronomie.
Es geht aber auch um die weniger romantischen Seiten des Winzerlebens: Spätfrost, schwierige Blütezeiten, Investitionen in den Export und die Frage, warum Instagram für eine Winzerin, die mit Büchern und Hochglanzmagazinen aufgewachsen ist, nicht unbedingt die natürlichste Umgebung ist.
Und natürlich warten wieder die Fragen, denen man sich bei „Wein, Wahrheit oder Pflicht“ stellen muss. Katharina Tinnacher spricht über Geld, Auszeichnungen, die nächste Generation und darüber, warum ihr wahrer Wert ohnehin dort liegt, wo seit Generationen die Reben wachsen.